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Unterwegs im Repetal

Ausgangspunkt:                           

Wanderparkplatz Dünscheder Hölzchen  

                            

Öffentliche Verkehrsmittel:        

leider keine, Möglichkeit von „Förder Linde“ zu starten

 

Art:                                                   

Rundtour

 

Distanz:                                           

ca. 23 km

 

Höhenunterschied:                       

427 Hm

 

Dauer (reine Gehzeit):                 

05:30 Std. [Mittelmaß und etwas Gas]

 

bevandert Tipp:                          

  • Während der Bärlauchsaison für eine gute Ernte gewappnet sein
  • während der Beerensaison ordentlich vom Wegesrand snacken
  • Beine gegen Zecken schützen

Digital tracking:                             

outdooractive App unter „bevandert Tour im Repetal“

 

Orientierungspunkte: 

  • Dünscheder Hölzchen - Silbecke - Borghausen
  • Burgruine Peperburg - Fördern Linde
  • Niederhelden - Dünscheder Heiligenhäuschen
  • Köss Kruize - Sonnenalm - Dünscheder Hölzchen

Start bei Dünschede

Diese Wanderempfehlung zeigt dir das schöne Repetal. Ein paar Meter nach dem Ort Dünschede findest du den Wanderparkplatz Dünscheder Hölzchen. Überquere die Straße und folge dem Wanderweg R in Richtung Silbecke. Silbecke links raus und schon bald könntest du die ersten Modellflieger hören, denn hier gibt es einen Modellflugplatz. Also Obacht und Kopf einziehen!

 Ein wunderbar verwuchertes Waldstück bringt dich nun nach Borghausen. Ein Ort, der wohl nur aus einer Straße besteht und den du einfach fix durchquerst bevor du dich nach der Hauptstraße nach rechts in den Wald schlägst. Nächstes Etappenziel: Die Peperburg, auch als ein Sauerländer Seelenort ausgewiesen. Und zwar völlig zurecht wie wir finden.

Naturschutzgebiet Breiter Hagen

Weiter im Text: Zunächst nur sehr leicht ansteigend, erreichst du nach kurzer Zeit eine Stelle, an der dich ein schmaler Weg mit der Markierung „R“ in den Wald lotst. Das erste Stück ist recht steil und geht ordentlich in die Waden. Die Bäume und Büsche haben sich teilweise ineinander verflochten und bilden eine Art „Naturbrücke“, unter der du nun hindurch läufst. Hier kommt Dschungel-Feeling auf! Je nachdem welches Wetter du im Gepäck hast, kannst du dich hier also vor der Sonne oder Regen schützen. Willkommen im Naturschutzgebiet „Breiter Hagen“.

Burgruine & Steinbruch Peperburg

Besonderes Highlight im Frühling zwischen Mitte März und Ende Mai: Der Bärlauch wächst hier in rauen Mengen. Selbst Anfang Juli steht der scharfe Geruch dieses beliebten Krautes noch in der Luft. Einen kleinen Stopp solltest du im Steinbruch Peperburg und wenig später an der Burgruine Peperburg einlegen. Du orientierst dich weiterhin an der Wegmarkierung „R“ und findest den Weg aus dem Wald. Genieße nun die vor dir liegenden Weiten und die Panoramaaussicht auf die ewig grünen Wälder, während du inmitten von Mais- und Getreidefeldern spazierst. Schon bald erreichst du den Wanderparkplatz „Förder Linde“ auf dem Kopf zwischen Grevenbrück und St. Claas. Du bist nicht weit entfernt von einem echten Gipfelkreuz, da kannst du gern mal kurz abschlagen bevor du weiter wanderst.

Schartenberg & wilde Beeren

Orientiere dich von nun an lieber an der Wegemarkierung "A20", um spätere Missverständnisse auszuschließen, auch wenn das "R" dich ab hier noch ein Stück weiter begleitet. Eine kleine Runde um den Schartenberg ist drin, oder? Hier haben wir im Sommer auch einige Beeren gepflückt und dabei ziemlich viele Zecken mitgeerntet. Der weitere Verlauf des Waldweges bringt schon bald feinstes Repetal-Panorama mit sich und mündet im schönen Örtchen Niederhelden. Ab hier gelten dann wieder andere Wegweiser-Regeln. Du folgst jetzt dem Wanderweg "X5" bis du das Heiligenhäuschen in Dünschede passiert hast.

 Hast du Lust auf eine lohnenswerte Schleife? Wir raten dir dazu diese mitzunehmen. Folge nun wieder dem Repetal-Rundweg "R" und somit gleichzeitig auch den Wegmarkierungen "A3". 

Sonnenalm & weite Felder

„A5" und dem Pilgerweg rund um den Guilberg und Sonnenberg. Am „Köss Kruize“, einer Wegkreuzung im Wald oberhalb des Ahauser Stausees, orientierst du dich in Richtung Rotes Kreuz bis irgendwann die Sonnenalm oberhalb von Helden ausgeschildert ist. Derzeit ist diese leider geschlossen, aber du kannst diesen Spot definitiv für eine Brotzeit einplanen. Sitzmöglichkeiten gibt es einige, diese kannst du nutzen aber bitte verlasse diesen Ort so wie du ihn vorgefunden hast.

Nach deiner Pause verlässt du deinen Wanderweg wieder und folgst fortan den Markierungen „X6“, „X“ und „A3“ bis du wieder am Ausgangspunkt dieser Schleife angekommen bist. Genieße dabei nochmals die weiten Felder mit schönstem Hügelpanorama am Horizont. Via „R“ und „A1“ läufst du später nochmal einen weiteren lohnenswerten Waldweg oberhalb Dünschedes zurück zum Wanderparkplatz Hölzchen, welcher ab dort bereits ausgeschildert.

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