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Der kleine “d” - Rundwanderweg

Ausgangspunkt:                             

Hotel Restaurant "Haus Wigger" in Hützemert

 

Parkmöglichkeit:                           

Hotel Restaurant "Haus Wigger" in Hützemert

 

Art:                                                   

Rundwanderweg

 

Distanz:                                           

22,4 km

 

Höhenunterschied:                       

447 m

 

Dauer (reine Gehzeit):                  

06:30 Std. 

 

Einkehrmöglichkeit:                     

Backhaus Café in Essinghausen

Treffpunk Alter Bahnhof in Hützemert

(Beachte die Öffnungszeiten)

 

bevandert Tipp:                             

Geh die Wanderung früh morgens, um Waldbewohner wie z.B. Rehe zu beobachten 

 

Digital tracking:

bei OutdoorActive unter kleiner d

Diese knapp 23 Kilometer lange Tour ist bestens geeignet für Wanderer, die sich einen ganzen Tag Zeit nehmen möchten, um das Drolshagener Hinterland zu Fuß zu erkunden. Am Parkplatz in Hützemert am Hotel Restaurant "Haus Wigger" kannst du dein Auto parken und gleich von hier auf einem Teerweg parallel zur Hauptstraße durchstarten. Folge der Markierung "d" und du kommst durch ein Wohngebiet und an einer Kapelle vorbei. Bald biegst du links ab und stehst inmitten eines Maisfeldes. Wenn du dieses hinter dir gelassen hast, erreichst du das kleine Dörfchen Feldmannshof. An das "Schwarze Brett" der Bushaltestelle haben wir einen unserer Aufkleber hinterlegt. Vielleicht bist du ja der glückliche Finder oder die glückliche Finderin?!

Auf einer Teerstraße geht es bei mäßigem Anstieg an rot leuchtenden Vogelbeerbäumen vorbei wieder ins Grüne. Du lässt ein Kreuz hinter dir und folgst links einem Wiesenweg. Schaue noch einmal zurück auf eine hübsch angelegte Baumallee. Auf der Weide grasen Rinder und Schafe. Dein Tierherz wird noch höher schlagen, wenn du all' die anderen Tiere entdeckst. Ein kleiner Hof bietet das Zuhause für Enten, Hühner, Katzen und Pferde. Eine würzige Landluft gab es hier noch "on top". 

Du wanderst nun rechts hinauf in den Wald und erlebst die pure Natur. Die Moose, Farne und hohen Gräser sind so schön anzuschauen. Das Besondere an der Tour ist, dass du gerade noch im tiefen Wad stehst und mit dem nächsten Schritt wieder auf fantastische Weiten schaust. Eine Straße und eine Links-Abbiegung hinunter auf eine Wiese bringen dich zu einem Sägewerk. Wir konnten einem Bauer beim Güllen zuschauen und mussten aufpassen, dass er uns nicht versehentlich ein "Spray-Tanning" verpasste. Die nächste Markierung findest du an der Leitplanke einer Fahrstraße. Dieser folgst du aber nur kurz und gehst erst rechts, dann sofort wieder links und freust dich über einen schmalen Weg. An dieser Stelle hörten wir den Rufen einer Kuh und einem Greifvogel zu. Nur zu gerne hätten wir gewusst, worum es hierbei ging.

Der Weg ändert sich bald in einen leicht ansteigenden Schotterweg und schließlich wieder in einen Waldweg, bis du Dirkingen erreichst. Die Farne haben sich aufgrund der Trockenheit braun-gelblich gefärbt. Gemeinsam mit den Birken geben diese ein ziemlich schönes Fotomotiv ab.

Du kommst an einem Hochsitz und einer Bank vorbei, auf der du sicherlich einen schönen Sonnenuntergang anschauen kannst. Die Wiese, auf der du läufst, bildet sichtbar eine Rechtskurve und bringt dich zu einem besonders interessanten Waldabschnitt. Gehe diesen doch mal früh morgens. Zu dieser Uhrzeit, wenn keine Menschenseele unterwegs ist, bist du mit denTieren alleine. Wird konnten innerhalb von 100 Metern drei Rehe beobachten, die recht zahm waren, sodass sogar eine Video- und Fotoaufnahme möglich war.

Nachdem du einen Fichtenfriedhof passierst, erreichst du malerische darstehende Eichen. Du kannst dich weiterhin am kleinen "d" orientieren und überquerst eine Brücke, wenig später eine Straße und schließlich eine alte Bahnstrecke. Wir sind im "Strammen Schritt" die Wohnsiedlung hinauf gegangen, um schnellstmöglich wieder im Wald zu verschwinden. Das nächste Dorf, das du kennen lernst, ist Wenkhausen . Auch hier huscht du schnell über die Straße. Ein Abstecher zur Kapelle gehört nicht zur Tour, kannst du aber trotzdem gerne machen. Oder du schaust am "Schwarzen Brett" nach, ob einer unser Aufkleber noch für dich bereit hängt.

Bereit für den nächsten Anstieg? Na dann los! Im Wald stehst du bald vor einem Schild, welches den sogenannten "zeichenKURS" markiert. Für diesen möchten wir uns gerne mehr Zeit nehmen und die richtige Muse haben. An verschiedenen Stationen lernst du Schritt für Schritt Gebäude, Bäume oder Landschaften vor Ort nachzuzeichnen. In Essinghausen wartet ein besonderes Highlight auf dich: das Backhaus Café, welches vom Ehepaar Christ geführt wird. Diese Lokalität können wir wärmstens empfehlen, denn es gibt feinste Speisen wie ofenfrischen Flammkuchen, Vesperplatten, Kuchen und selbstgebrautes Bier. Das Café ist freitags bis sonntags geöffnet. Falls das Lokal geschlossen ist, genießt du deine mitgebrachte Brotzeit auf einer Bank am Ortsausgang mit lohnendem Blick auf eine Pferdekoppel und Weitblick ins Grüne.

Wir haben vor lauter Quasselei beinah das Abbiegen verpennt. Von daher aufgepasst - nach dem Ortsschild biegst du direkt rechts ab. Nun kannst du auslaufen und die Landschaft noch besser wahrnehmen. Die Farne in grün, gelb, braunem Muster gekleidet, weisen dir die letzten zwei Kilometer. Zu deiner Linken siehst du im Hintergrund schon wie sich die Getreidefelder ankündigen. Ein Hochsitz in Reihe mit buschigen Bäumen machen die Idylle rund. Inmitten von Feldern mit Sonnenblumen am Rande, geht es ein letztes Mal kurz hinauf. Uns überraschte ein Sommerschauer, der aber richtig gut tat, da wir mit tropischer Hitze an diesem Tag kämpften. Wir tanzten im Regen zu unserem absoluten Lieblingswanderhit "The Wanderer” von Dion. Wie passend bitte?

Eine Teerstraße bringt dich zurück nach Hützemert. Achtung - eine knifflige Stelle könnte dich auf den letzten Metern noch in die Irre führen und dich wie uns zu einer Art Villa bzw. fast bis hinunter zum Aldi führen. Damit dir das nicht passiert biege rechts ab und komme an der Hauptstraße heraus. Dieses Abbiegen ist schlecht bzw. gar nicht ausgeschildert. Aber du bekommst das hin. Auf gleichem Weg wie anfänglich kommst du zurück zum Ausgangspunkt. Einkehrtipp: am "Treffpunkt Alten Bahhof Hützemert" bekommst du am Wochenende kleine Köstlichkeiten wie Waffeln und belegte Brote oder ein kühles Getränk. Das hast du dir wirklich verdient. Wir sind stolz auf dich - diese lange Distanz hast du toll gemeistert.

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