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Weißmain-Ochsenkopf-Steig

Rundwanderung

Ausgangspunkt:                             

Talstation Ochsenkopf in Bischofsgrün

 

Parkmöglichkeit:                           

Talstation Ochsenkopf in Bischofsgrün

oder Wohnmobilstellplatz in Bischofsgrün

 

Art:                                                   

Rundtour

 

Distanz:                                           

11 km

 

Höhenunterschied:                       

408 hm

 

Dauer (reine Gehzeit):                    

02:40 h

 

Highlights:                      

  • Fluss Weißmain
  • Gipfel Ochsenkopf
  • Aussichtsturm Asenturm

 

bevandert-Tipp:

 

  • nimm dir viel Zeit für diese tolle Wanderung 
  • mache ein Päuschen am Fluss Weißmain
  • begib dich auf die Suche nach dem Stein mit eingraviertem Ochsenkopf

 

Digital Tracking:

“Back to the roots” - genau so lässt sich diese Tour mit einer Länge von 11 Kilometern und einem Auf- und Abstieg von 400 Höhenmetern am besten beschreiben. Ursprüngliche, naturbelassene und wurzelige Pfade entlang des Flusses Weißmain werden dich ins Staunen und Träumen versetzen. Wir hatten diese paradiesische Landschaft fast komplett für uns und sind bergauf nur wenigen Wanderern begegnet.
Du magst gleich los? Dann ab zur Schwebebahn des zweithöchsten Berges im Fichtelgebirge - dem Ochsenkopf. Die kleinen Kabinen passen perfekt in die Idylle des Örtchens Bischofsgrün. Von hier ist der Weg super ausgeschildert. Folge der Markierung “Felsen auf Wasser und Wiese”. Ein toller Wandertag liegt nun vor dir. 
Bald schon läufst du parallel zum Nebenfluss des Mains - dem Weißmain. Das Farbenspiel der Moose und Gräser kommt in der Sonne besonders gut raus. Hier gibt es unzählige Spots, um dem meditativem Geräusch des Wasser zu lauschen und um deine Füße zu kühlen. Ruhe, Stille und Abgeschiedenheit werden hier großgeschrieben. Wir sehen über Stunden keine Menschenseele.
Auf den ersten drei Kilometern gehst du dich gemütlich ein. Danach folgt der ein oder andere Anstieg, den du aber gut meistern kannst. Immer mal wieder gelangst du ans andere Ende des Flusses mit einem Sprung oder mithilfe einer Brücke. Du kommst an einer Heide vorbei. Die Blaubeersaison war leider vorüber, aber der Herbst kündigte sich schon mit bunten Farben an. 
Du kletterst über Wurzeln auf schmalen Pfaden und läufst entspannt auf Schotter- und Forstwegen.

Das Waldrasthaus Karches macht seinem Namen alle Ehre. Es liegt schön gelegen am Karchessee und verwöhnt dich mit feinen Speisen. Sogar vegetarische Gerichte, wie beispielsweise Kürbispuffer, stehen auf der Menükarte.

An heißen Sommertagen findest du hin und wieder kühlere Passagen, auf denen dir Bäume Schatten spenden. Du kommst übrigens auch am Ruprechtsbrunnen und an der Weißmainquelle vorbei. 

Der Wald, bestehend aus viel Jungbestand an Bäumen, ist gemeinsam mit Farnen, mit Wiese und Moos so schön anzuschauen. Erkennst du auch das Gesicht eines Gorillas in diesem Stein? Die faszinierenden Felsformationen sind weitere Besonderheiten dieser Wanderung.
Hast du Lust auf zwanzig Höhenmeter extra? Dann laufe hinauf auf den Weißmainfelsen, der mit einer Höhe von 929 Metern über den anderen Steinen thront. Übrigens: vom Gipfel aus schaust du hinüber zum Schneeberg, der höchsten Erhebung des Fichtelgebirges.
Von nun an gilt: Je höher du kommst, desto naturbelassener und, unserer Meinung schöner, wird der Wanderweg.
Oben angekommen gibt es viel zu entdecken - ein Gipfelkreuz, der sogenannte Asenturm, den du besteigen kannst und ein Lokal zum Einkehren.

Das Wahrzeichen des Berges ist der Ochsenkopf und dieser wurde in ein Felsen hinein graviert. Dieser liegt etwas versteckt. Begib dich auf die Suche oder frag dich einfach durch. Hier oben gibt es immer liebe Leute, die gerne Auskunft geben. Ein Siegerfoto am Ochsenkopf ist natürlich ein Muss.

Der Waldweg hinab ist angenehm zu bewandern. Abundan steigst du über Steine. Die letzten zwei Kilometer läufst du dich auf einer Teerstraße aus. Am Imbiss an der Schwebebahn kannst du dich mit einem Snack belohnen. Oder du suchst eines der Lokale in der Dorfmitte in Bischofsgrün. Wir empfehlen den Gasthof Puchtler Deutscher Adler. Eventuell ist eine Reservierung notwendig, da hier gut und gerne eingekehrt wird.