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Wandern auf dem Westerwaldsteig

Wir nehmen dich mit auf den WesterwaldSteig, genauer gesagt auf einen Abschnitt der 6. Etappe. Insgesamt ist dieser Fernwanderweg in 16 Etappen aufgeteilt. Auf einer Gesamtlänge von 235 Kilometern verläuft er vom hessischen Herborn über Höhen und durch Schluchten bis nach Bad Hönningen am Rhein.

Die 6. Etappe führt normalerweise von Freilingen ins Nistertal und ist 18 Kilometer lang. Abkürzen auf 16 Kilometer ist erlaubt und geht so. Du läufst die Tour entgegen der empfohlenen Richtung und lässt dich ab dem Campingplatz Freilingen vom Fahrservice Frensch zum Stöffel-Park in Enspel bringen. Fahrerin Rebecca ist so toll und bringt auf Wunsch auch ihren Hund Balou mit.

GEOSTATION STÖFFELPARK

Unser Tipp: nehme dir noch Zeit für die Besichtigung des Stöffel-Parks. Dieser widmet sich vor allem der Geschichte des Basalt-Abbaus im 20. Jahrhundert. Das noch erhaltene Industriegebäude mit Rost, verwinkelten Dächern und alten Förderbändern hat etwas sehr Faszinierendes an sich. Die Kulisse erinnert an eine verlassene Goldgräberstadt im Wilden Westen. Schau auch unbedingt in der historischen Werkstatt vorbei. Als Herzstück des damaligen Betriebs versprüht sie noch immer einen besonderen Charme. Daher eignet sich der Raum bestens als Museum bzw. Showroom und als Eventlocation. Wusstest du das es einen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus gibt? Das Eingangstor befindet sich ebenfalls hier. Genauso wie ein TERTIÄRUM, indem du besondere Funde wie Fossilien bestaunen kannst.

Nach all den Entdeckungen wartet die WesterwaldSteig-Wanderung auf dich. Und mit ihr drei spannende Highlights, die du dank der 'App SummitLynx' nicht verpasst. On top erhältst du pro erreichtem Wegpunkt eine digitale Wandernadel. Alles was du machen musst: die 'App SummitLynx' herunterladen, die Etappe des WesterwaldSteiges auswählen und dich an den einzelnen Orten einchecken. Ist ganz leicht und macht Spaß.

WELTERSTEIN

Nach dieser Vorbereitung bist du bestens gerüstet. Der Westerwald aber auch und präsentiert sich gleich zu Beginn von seiner wilden Seite. Genau das Richtige für Fans von schmalen Pfaden. Halte Ausschau nach dem imposanten Welterstein. Dieser trägt den Beinamen 'Hänsel's Häuschen', da der Sage nach hier einst die Heinzelmännchen wohnten.

GRÄBERSBERG MIT AUSSICHTSTURM

Über Wiesen und Weiden gelangst du zum Gräbersberg. Hier warten die Jöckel's Alpenroder Hütte und ein Aussichtsturm auf dich. Nach den 33 Metern Auf- und Abstieg, wirst du oben mit einer atemberaubenden Aussicht und unten mit einem kühlen Getränk belohnt. Deal?

In Richtung Linden passieren wir Windräder vor bunter Blumenpracht und farbenreicher Feldkulisse. Da ist definitiv ein Foto drin. Genauso wie an der Schutzhütte mit wunderschöner Baumallee. Dieser Fotostopp ist gleichzeitig die Halbzeit der Tour. Ab hier wird es kurz knifflig. Daher empfehlen wir dir nicht durch die Baumallee zu laufen, sondern den Schotterweg bis zur nächsten Kreuzung zu nehmen.

WIEDQUELLE

Nächster Stopp Wiedquelle! Die Wied begleitet dich von nun an. Die Entspannung darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Gut, dass eine Liegebank bereits auf dich wartet. Und dann wird der Wanderweg nochmal schöner. Ob das überhaupt geht fragst du dich? Irgendwie schon.

DREIFELDER WEIHER

Willkommen im Seenparadies! Plötzlich tut sich der Blick auf den Dreifelder Weiher auf. Dieser gehört zur Westerwälder Seenplatte, bestehend aus 7 Seen. Ein absolutes Paradies, auch für Vogel und Co. Hier ist Bird Watching auf Beaobachtungsposten möglich. Der NABU hat quasi die gesamte Seenplatte für Wasser- und Wattvögel gesichert. Seit knapp zwei Jahren hat er dieses riesige Areal in seiner Obhut.

FREILINGER WEIHER

Die Tour neigt sich langsam dem Ende zu. In Freilingen zurück, solltest du unbedingt noch in den Freilinger Weiher aka. Postweiher springen. Falls du nicht auf dem Campingplatz stehst, zahlst du einen kleinen Eintrittspreis.

NOCH MEHR TIPPS FÜR DICH!


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